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Demenzbetreuung

• Betreuung von Menschen mit Demenz

• Entlastung Angehöriger

• Hilfe im Umgang mit Demenzpatienten


Demenz tritt oft bei einer Erkrankung des Gehirns auf und bezeichnet das Defizit kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten.
Die Lern- und Denkprozesse betroffener Personen funktionieren nur noch teilweise, verlangsamt oder gar nicht mehr. Betroffene Personen verstehen viele Situationen nicht und fühlen sich deshalb hilflos und unsicher. Die Gedächtnisleistung der dementen Person, vor allem das Kurzzeitgedächtnis, ist geschwächt. Es treten aber auch Probleme bei der Kommunikation (Wortfindungsstörung) und der Motorik auf.

Demenz kann, wie auch die Alzheimerkrankheit, in vielen Formen auftreten. 
Sehr viele ältere Menschen haben Symptome einer Demenz, die aber noch nicht diagnostiziert wurde. Teilweise wird auch eine Depression als Demenz erkannt oder umgekehrt. 
Leider gibt es bislang kaum wirksame Methoden, um den Prozess des „Dementwerdens“ zu verlangsamen oder zu stoppen.

Bekommt jeder eine Demenz? 
Diese Frage kann man natürlich nicht beantworten, aber aus verschiedenen Forschungen geht hervor, dass folgende Faktoren das Demenzrisiko beeinflussen.

• Alter

• Geschlecht

• Herzkreislauferkrankungen

• Bildungsniveau

• Depressionserkrankungen

• Vererbung

• Bluthochdruck

• Fettleibigkeit

• Diabetes

Dies macht deutlich, wie wichtig es ist, der Demenz mit geeigneten Maßnahmen zuvorzukommen: Ein gesunder Lebensstil, Freude an Bewegung, soziales Engagement, Pflegen von Kontakten und die frühzeitige Behandlung von Depressionen zählen zu den wirksamsten Präventionen.